Blitzhypnose - ein hilfreiches Tool in der Tool Box eines Hypnotiseurs

Blitzhypnose

Die Blitzhypnose wird noch immer, oft auch zu Unrecht mit der Showhypnose in Verbindung gebracht. Ursprünglich zur Zeit von Dave Elman Werdegang wurden die permissiven Methoden in der Show Hypnose benutzt. Die Geschichte der Blitzhypnose geht auf viele Personen zurück, die sich damit beschäftigt haben.

Viele Leute finden das Thema dieser schnellen Hypnose extrem spannend, im Anwenden und einige wollen diese auch mehr verstehen.  Verschiedene Schulen, unterschiedliche Ansätze von Erklärungen.

Blitzhypnose ist nicht nur für Demo’s, Vorträge und Show’s ideal, sondern es kann je nach dem hilfreich sein, diese auch für die Praxis in der Tool – Box zu haben.

Show

Oft wird in Ausbildungen relativ wenig Zeit aufgewendet um das nötige Hintergrundwissen mitzugeben, Schritt für Schritt zu erklären, zu korrigieren und viel zu praktizieren. Dafür ist vor allem in Ausbildungen, die nur ganz kurze Zeit dauern, einfach nicht die Zeit dazu. Darum fühlen sich sehr, sehr viele Leute nicht sicher, in der Anwendung, weil ihnen schlicht und einfach alle diese Punkte fehlen. Hypnose und ihre schnellere Form zu lernen braucht eben einfach Zeit. Genau aus diesem Grund bieten wir die Confident Hypnosis Masterclass an oder Blitzhypnose Weiterbildung mit Sean Michael Andrews um da mehr Wissen und Übungsmöglichkeit zu geben und dies in in einer überschaubaren Gruppe.

Es gibt in der Schnell – oder Blitzhypnose ganz unterschiedliche Arten, Vorgehensweisen und Induktionen, manche sind wiederholbar, manche sind nur einmal einsetzbar.

Anfänglich mag es vielleicht hilfreich sein, die einzelnen Blitzinduktionen zu lernen, aber langfristig ist es von Vorteil, Hintergrundwissen zu haben, um nicht unbedingt auf den einzelnen Schnell und Blitzinduktionen angewiesen zu sein.

Die Kunst besteht darin, diese zu kombinieren und neu zusammenzusetzen, seine eigenen Induktionen zu entwickeln und mit ihnen zu „spielen“.  Nur wer sie wirklich kennt, kann wie ein Virtuose damit spielen.

Das ist nur das Eine, das Andere ist flexibel genug zu sein, jederzeit, jedermann an jedem Ort mit der passenden Induktion, Schnellinduktion oder Blitzhypnose zu innert Sekunden selbstbewusst zu hypnotisieren.

Wie funktioniert das konkret, was geht da in unserem Verstand ab? Auf dieser Seite geht es darum, diese schnellen Induktionen grob zu verstehen. Weitere Fachberichte dazu werden folgen.

Blitzhypnose

Wie schon in einem Fachbericht Blitzhypnose erläutert geht es um den Fight and Flight Reflex der bei allen Säugetiere aber auch Menschen vorhanden ist. Eigentlich heisst er Fight, Flight and Freeze Reflex. Wir haben diese drei Möglichkeiten auf unsere Umgebung bei einer vermeitlichen Gefahr zu reagieren. Wichtig dabei zu beachten sind die Blitzhypnose Vorsichtsmassnahmen, wenn man eine Schnellinduktion anwendet.

Wir sind entweder „offen“ für Beziehungen unter Menschen, oder wir sind auf Abwehr programmiert und unser Schutzwall ist grösser. Darum spielt Hypnose Vertrauen, der Hypnose Rapport eine ganz grosse Rolle. Wenn wir „offen“ sind für Beziehungen und unser Gegenüber nicht als Bedrohung empfinden, haben wir Zugang zu diesem Rapport, sind aber auch verletzlicher. Und genau diesen Umstand nutzt die Schnell – Hypnose, resp. Blitzhypnose aus. Und so funktioniert sie generell:

In diesem kleinen Clip wird grob die Basis – Funktionsweise der Blitzhypnose erklärt und thematisiert.

Natürlich gibt es noch viel mehr Feinheiten, auf die geachtet werden sollte, dass diese Induktionen nicht nur gut funktionieren, sondern auch vom Probanden möglichst angenehm erlebt werden.

Eine Blitzhypnose zu induzieren ist viel mehr als nur die Überraschung, oder der Schreck und das Wort „Schlaf“! Es ist das Zusammenspiel von ganz verschiedenen Effekten – je besser dieses Zusammenspiel ist, umso erfolgreicher und teils auch tiefer ist die Trance schlussendlich.

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Wenn eine Hypnose eingeleitet wird kann es manchmal einen Unterschied machen von einer progessiven Induktion, zu einer Dave Elman Induktion oder einer Blitzhypnose. Manche Menschen sprechen besser auf eine Dave Elman Induktion an, während Andere wieder besser auf eine Schnellhypnose reagieren.

In der Schnell und Blitzhypnose widerum gibt es wieder Unterschiede der Reaktionen ob man mit Konfusion, Katalepsie, energetischen Techniken, Überraschung oder Anderen arbeitet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass unterschiedliche Probanden auf unterschiedliche Techniken unterschiedlich reagieren (besser oder weniger gut), was ich sehr spannend finde. Einen kleineren Teil spricht auf alle Techniken der Blitzhypnose gut an, während es auch einen kleinen Teil gibt, die wenig bis gar nicht darauf reagieren.

Nach der Literatur über Neurologie haben Probanden ganz unterschiedliche neurologische, individuelle Veranlagungen, was eine Erkärung sein könnte auf die individuelle Reaktion einer Technik in der Blitzhypnose. Somit hat jeder Mensch ein individuelles „Blitzhypnoseprofil“, auf was er am besten reagiert was aber unabhängig von seinem Charakter, seiner Intelligenz und seiner Einstellung der Hypnose ist.

Das würde heissen, wenn ein Proband nicht optimal auf eine Technik in der Induktion der Blitzhypnose reagiert, muss das nicht unbedingt an der Kompetenz und dem Können des Hypnotiseurs liegen, sondern am Nervensystem des Probanden selbst auf diesem Wege in diesen besonderen Zustand zu wechseln.

Für den Hypnotiseur selbst heisst das, dass er sehr flexibel sein muss, in der Auswahl der Induktion, die Hintergründe zu verstehen und sie auch individuell zu gestalten. Dass es eben nicht genügt, nur 10 oder mehr Induktionen zu lernen und zu praktizieren. Stattdessen kann es sinnvoll sein, individuell sich dem Probanden anzupassen in ganz vielen Bereichen, dem Rapport, Körperhaltung, Stimme, Sprache, Emotionen – ausserdem eine sorgfältige Auswahl des weiteren Vorgehens der Induktion was in einer Tiefenhypnose enden kann.

Das bedeutet aber, dass man nie die Garantie hat, dass eine Blitzhypnose funktionieren wird, somit kann es sinnvoll sein als Hypnoseur eine möglichst breite Ausbildung Hypnose zu haben, oder auch Kurse zu besuchen, wo man möglichst viel lernen kann.